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Ist Weihnachtsstern giftig für Hunde?

mittel
Verdacht auf Vergiftung? Rufe sofort deinen Tierarzt, die nächste Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an, auch nachts.
Weihnachtsstern, giftig für Hunde
Was es ist & warum es gefährlich ist

Der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima) stammt ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika und gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse, deren milchiger Pflanzensaft typischerweise reizende Diterpenester enthält. Bei Verletzung der Pflanze tritt dieser Saft aus und wirkt beim Kontakt mit Haut und Schleimhäuten örtlich reizend, ohne dass es zu einer relevanten Aufnahme ins Blut oder zu systemischen Vergiftungserscheinungen kommt. Die früher verbreitete Einschätzung, der Weihnachtsstern sei hochgiftig, gilt heute als überholt, moderne Zuchtformen enthalten deutlich weniger reizende Substanzen als die tropische Wildform. Dennoch bleibt die Pflanze für Hunde unangenehm, besonders bei empfindlichen Tieren oder Kontakt mit größeren Mengen Pflanzensaft.

Symptome einer Vergiftung

Nach dem Kauen auf Blättern oder Stängeln kommt es meist innerhalb kurzer Zeit zu vermehrtem Speicheln und einer sichtbaren Reizung der Maulschleimhaut, die sich als Rötung oder leichte Schwellung zeigen kann. Häufig folgen Erbrechen und weicher Durchfall als Reaktion des Magen-Darm-Trakts auf den milchigen Saft. Gerät Pflanzensaft in die Augen, kann es zusätzlich zu Rötung und Tränenfluss kommen. Die Beschwerden klingen in aller Regel innerhalb weniger Stunden bis eines Tages von selbst ab, bei anhaltendem Erbrechen oder deutlichem Unwohlsein sollte dennoch ein Tierarzt hinzugezogen werden.

🚨 Was hilft im Notfall

Tierarzt kontaktieren. Maul mit Wasser ausspülen. Meist milde Vergiftung, die von selbst abklingt. Bei kleinen Hunden oder großen Mengen Tierarzt aufsuchen.

Vorkommen in Deutschland

Ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika. In Deutschland als Zimmerpflanze allgegenwärtig, über 30 Millionen werden jährlich zur Weihnachtszeit verkauft. In fast jedem Haushalt zu finden.

Saison: Winter (Nov–Feb, Zimmerpflanze)

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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Im Zweifel immer den Tierarzt kontaktieren.