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Ist Hahnenfuß (Butterblume) giftig für Hunde?

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Verdacht auf Vergiftung? Rufe sofort deinen Tierarzt, die nächste Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an, auch nachts.
Was es ist & warum es gefährlich ist

Der Hahnenfuß, im Volksmund auch Butterblume genannt, ist eine der häufigsten Wiesenpflanzen Europas und tritt in mehreren nah verwandten Arten auf. Der eigentliche Giftstoff, das instabile Protoanemonin, liegt in der frischen Pflanze zunächst als ungiftiges Glykosid vor und entsteht erst, wenn Blätter oder Stängel zerbissen oder verletzt werden. Protoanemonin wirkt stark reizend und blasenziehend auf Haut und Schleimhäute und zerfällt zudem beim Trocknen zum ungiftigen Anemonin, weshalb Heu in der Regel unbedenklich ist. Für Hunde besteht die Gefahr vor allem beim Zerkauen frischer Pflanzenteile auf der Weide oder im Garten, während bloßes Ablecken meist folgenlos bleibt. Genaue toxische Dosen sind kaum erforscht, die Giftwirkung gilt aber als vergleichsweise mild im Vergleich zu vielen anderen Wiesenpflanzen.

Symptome einer Vergiftung

Direkt beim Zerbeißen der Pflanze kommt es zu einem brennenden Reiz an Maul und Zunge, der zu starkem Speicheln und sichtbarem Unwohlsein führt. Innerhalb kurzer Zeit, meist binnen ein bis zwei Stunden, folgen Übelkeit und Erbrechen, gelegentlich auch Durchfall. Bei Hautkontakt mit dem Pflanzensaft können zudem Rötungen oder kleine Blasen entstehen. Die Beschwerden klingen bei den meisten Hunden innerhalb eines Tages von selbst ab, anhaltendes Erbrechen oder Fressunlust sollten dennoch tierärztlich abgeklärt werden.

🚨 Was hilft im Notfall

Frisch giftig, getrocknet harmlos. Bei Symptomen Tierarzt.

Vorkommen in Deutschland

Ganz Europa; Wiesen, Weiden, Wegesränder, in D eines der häufigsten Wiesengewächse

Saison: Frühling–Sommer (Mai–Aug)

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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Im Zweifel immer den Tierarzt kontaktieren.