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Ist Gummibaum (Ficus) giftig für Hunde?

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Verdacht auf Vergiftung? Rufe sofort deinen Tierarzt, die nächste Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an, auch nachts.
Gummibaum (Ficus), giftig für Hunde
Was es ist & warum es gefährlich ist

Der Gummibaum, botanisch Ficus elastica, stammt ursprünglich aus Südostasien und zählt seit den 1950er Jahren zu den klassischen Zimmerpflanzen in deutschen Wohnzimmern. Der Giftstoff steckt im milchig weißen Latexsaft, der bei Verletzung von Blättern oder Stängeln austritt und reizende Triterpene sowie eiweißspaltende Enzyme wie Ficin enthält. Diese Stoffe schädigen die Schleimhaut direkt und können bei Hautkontakt zusätzlich allergische Reaktionen auslösen. Für Hunde ist vor allem das Anknabbern von Blättern oder Trieben relevant, wodurch der Milchsaft in Kontakt mit Maul und Magen-Darm-Trakt kommt. Genaue toxische Dosen sind nicht beziffert, die Pflanze gilt aber als mittelgiftig mit vorwiegend reizender Wirkung.

Symptome einer Vergiftung

Beim Kontakt mit dem Milchsaft kommt es meist rasch zu einem brennenden Reiz im Maul und vermehrtem Speicheln. Innerhalb weniger Stunden können Erbrechen und Durchfall folgen, da der Magen-Darm-Trakt auf die reizenden Inhaltsstoffe reagiert. An Haut oder Lefzen, die direkt mit dem Saft in Berührung kamen, können zudem Rötungen entstehen. Die Symptome klingen üblicherweise innerhalb eines Tages ab, bei anhaltenden Beschwerden oder Anzeichen einer allergischen Reaktion wie starker Schwellung ist tierärztlicher Rat einzuholen.

🚨 Was hilft im Notfall

Tierarzt kontaktieren.

Vorkommen in Deutschland

Urspr. Südostasien; in D klassische Zimmerpflanze seit den 1950ern

Saison: Ganzjährig (Zimmerpflanze)

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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Im Zweifel immer den Tierarzt kontaktieren.