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Ist Birkenfeige (Ficus benjamina) giftig für Hunde?

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Verdacht auf Vergiftung? Rufe sofort deinen Tierarzt, die nächste Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an, auch nachts.
Was es ist & warum es gefährlich ist

Die Birkenfeige, botanisch Ficus benjamina, stammt aus Süd- und Südostasien und ist wegen ihrer eleganten, hängenden Zweige eine der meistverkauften Zimmerpflanzen, die auch häufig in Büros steht. Wie beim verwandten Gummibaum sitzt der Giftstoff im milchigen Latexsaft, der reizende Inhaltsstoffe und Enzyme enthält und bei Verletzung der Blätter oder Zweige austritt. Der Saft wirkt direkt reizend auf Schleimhäute und Haut und ist zudem für sein allergenes Potenzial bekannt, das beim Menschen auch über feinste, in der Luft verteilte Pflanzenpartikel Reaktionen auslösen kann. Für Hunde ist vor allem das Anknabbern von herabgefallenen oder erreichbaren Blättern relevant, wobei die Menge des aufgenommenen Safts die Schwere der Symptome bestimmt. Belastbare Dosisangaben für Hunde liegen nicht vor, die Pflanze wird aber ähnlich wie der Gummibaum als mittelgiftig eingestuft.

Symptome einer Vergiftung

Nach dem Kontakt mit dem Pflanzensaft zeigt sich meist zügig ein Reiz im Maul mit vermehrtem Speicheln und Unruhe. Innerhalb weniger Stunden können Erbrechen und Durchfall auftreten, während direkter Hautkontakt zu örtlichen Rötungen führen kann. Manche Hunde zeigen zusätzlich verminderten Appetit für den Rest des Tages. Die Beschwerden bilden sich in der Regel innerhalb von ein bis zwei Tagen zurück, bei starker Schwellung, wiederholtem Erbrechen oder Anzeichen einer allergischen Reaktion ist jedoch tierärztliche Vorstellung ratsam.

🚨 Was hilft im Notfall

Tierarzt kontaktieren.

Vorkommen in Deutschland

Urspr. Süd-/Südostasien; in D als Zimmerpflanze und in Büros weit verbreitet

Saison: Ganzjährig (Zimmerpflanze)

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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Im Zweifel immer den Tierarzt kontaktieren.