🦮 Groß · Deutschland
Kraftvoller, selbstsicherer Wach- und Gebrauchshund mit ausgeprägtem Schutztrieb, der von Welpenbeinen an frühe, konsequente Sozialisierung und erfahrene, ruhige Führung erfordert.
Der Rottweiler ist ruhig, selbstsicher und seiner Familie gegenüber loyal, gegenüber Fremden von Natur aus reserviert bis misstrauisch. Sein Schutztrieb ist ausgeprägt und muss durch Sozialisierung kanalisiert werden.
Der Bewegungsbedarf ist hoch, er braucht lange Spaziergänge sowie Beschäftigung, die seine Kraft und Konzentration fordert, etwa Zughundesport oder Gehorsamstraining. Unterforderung begünstigt unerwünschtes Wachverhalten.
Das kurze Fell ist pflegeleicht, regelmäßiges Bürsten während des Fellwechsels genügt. Wegen der tiefen Brust sollte auf Ruhe vor und nach dem Fressen geachtet werden, um Magendrehung vorzubeugen.
Größe, Kraft und Schutztrieb erfordern erfahrene, konsequente Führung von Anfang an. Für Ersthundehalter ohne Erfahrung mit großen, selbstbewussten Rassen ist er nicht geeignet.
Rassetypisch sind Hüft- und Ellbogendysplasie, Osteosarkom sowie subaortale Stenose, eine angeborene Herzerkrankung. Röntgenkontrollen der Gelenke und eine kardiologische Untersuchung im Junghundealter werden empfohlen.
← Zur kompletten Hunderassen-Übersicht (121 Rassen)
Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.