🦮 Groß · Malta
Schlanker, sehr alter Jagdhundtyp mit ausgeprägtem Jagdtrieb und sensiblem Wesen, der sicher eingezäunte Auslaufflächen und wärmenden Schutz bei Kälte braucht.
Der Pharaonenhund gilt als aufmerksam, sensibel und eng an seine Bezugsperson gebunden, mit stark ausgeprägtem Sicht- und Jagdtrieb. Fremden gegenüber ist er meist zurückhaltend, ohne aggressiv zu sein.
Die Rasse braucht regelmäßige, ausgedehnte Bewegung mit kontrollierten Freilaufphasen an gesicherten Flächen sowie Beschäftigung durch Hetz- oder Nasenspiele. Wegen des hohen Jagdtriebs ist Freilauf ohne Zaun riskant.
Das sehr kurze Fell ist pflegeleicht und braucht kaum Bürsten. Wegen des geringen Unterhautfetts ist die Rasse kälteempfindlich und braucht im Winter zusätzlichen Schutz.
Der ausgeprägte Jagdtrieb und die Sensibilität erfordern einfühlsame, aber konsequente Führung sowie eine sichere Umzäunung. Mit entsprechender Erfahrung im Umgang mit Sichtjägern ist die Rasse gut zu handhaben.
Die Rasse gilt insgesamt als robust mit wenigen bekannten Erbkrankheiten, vereinzelt werden Patellaluxation und Zahnfehlstellungen beschrieben. Wie bei windhundähnlichen Rassen sind sichtbare Rippen rassetypisch und kein Zeichen von Unterernährung.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.