🦮 Groß · Russland (Sibirien)
Freundlicher, geselliger Spitz mit dichtem weißem Fell, hohem Pflegeaufwand und starkem Bedürfnis nach Anschluss an seine Familie.
Der Samojede gilt als freundlich, anhänglich und wenig aggressiv, mit ausgeprägtem Bedürfnis nach Nähe zu seiner Familie. Alleinbleiben über längere Zeit verträgt die Rasse in der Regel schlecht.
Die Rasse braucht regelmäßige, ausgedehnte Bewegung und lässt sich gut über Zughundesport wie Skijöring oder Rodeln auslasten. Rein passive Wohnungshaltung ohne tägliche Aktivität wird der Rasse nicht gerecht.
Das dichte, weiße Doppelfell erfordert regelmäßiges, gründliches Bürsten und haart beim halbjährlichen Fellwechsel stark. Trimmen oder Scheren ist wegen der Isolationsfunktion des Fells nicht angezeigt.
Das freundliche, wenig aggressive Wesen macht den Samojeden grundsätzlich zugänglich, der intensive Pflegeaufwand und das starke Bindungsbedürfnis erfordern jedoch Zeit und Konsequenz beim Alleinetraining.
Rassespezifisch beschrieben sind eine erbliche Glomerulopathie der Niere (Samojeden-Nephropathie) sowie eine Neigung zu Diabetes mellitus. Zusätzlich kommen Hüftdysplasie (HD) und progressive Retinaatrophie (PRA) vor.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.