🦮 Groß · Schottland/Großbritannien
Sanftmütiger schottischer Hütehund mit hoher Familienbindung und gutem Grundgehorsam, benötigt regelmäßige Fellpflege und Rücksicht bei bestimmten Medikamenten.
Der Collie gilt als sanft, loyal und kinderfreundlich, dabei sensibel gegenüber Stimmungen in der Familie. Fremden gegenüber ist er meist freundlich bis zurückhaltend, ohne ausgeprägten Schutztrieb.
Tägliche Spaziergänge kombiniert mit Kopfarbeit oder leichtem Hütetraining decken den Bewegungsbedarf gut ab. Ein ausgeprägter sportlicher Ehrgeiz wie bei Border Collies besteht in der Regel nicht.
Das lange Stockhaar erfordert mehrmals wöchentliches, gründliches Bürsten bis zur Haut, um Verfilzungen vorzubeugen. Im Fellwechsel ist der Pflegeaufwand deutlich höher.
Für Einsteiger gut geeignet aufgrund des ausgeglichenen Wesens und der guten Erziehbarkeit. Der hohe Fellpflegeaufwand sollte vor der Anschaffung realistisch eingeplant werden.
Rassetypisch ist die MDR1-Genmutation, die die Verträglichkeit bestimmter Wirkstoffe wie Ivermectin oder mancher Narkosemittel einschränkt, sowie Collie Eye Anomaly (CEA). Ein MDR1-Gentest und eine augenärztliche Untersuchung vor der Zucht werden empfohlen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.