🐾 Klein · Mexiko
Kleinste Hunderasse der Welt: mutig, anhänglich und langlebig – wegen der zierlichen Statur aber empfindlich und leicht zu verwöhnen.
Der Chihuahua ist selbstbewusst, mutig und eng an seine Bezugsperson gebunden. Trotz Miniaturgröße hat er ein großes Selbstverständnis und neigt dazu, sich für vollwertig groß zu halten. Ohne Erziehung entwickelt er schnell ein Kläffer- und Beschützerverhalten.
Der Bewegungsbedarf ist gering und in der Wohnung gut zu decken, kurze Spaziergänge und Spiele genügen. Wichtiger als körperliche Auslastung ist konsequente Sozialisierung, damit aus dem kleinen Hund kein nervöser Zwerg-Tyrann wird.
Es gibt eine Kurzhaar- und eine Langhaarvariante, beide sind pflegeleicht. Wegen der geringen Körpermasse frieren Chihuahuas schnell und brauchen bei Kälte oft einen Mantel.
Nur mit Einschränkungen für Anfänger: Er ist wohnungstauglich und pflegeleicht, aber zerbrechlich (Verletzungsgefahr durch Stürze, Tritte) und wird leicht überbehütet. In Haushalten mit kleinen Kindern ist er weniger geeignet.
Rassetypisch sind Patellaluxation (herausspringende Kniescheibe), ein offener Fontanellenspalt am Schädel (Molera), Zahn- und Zahnfleischprobleme sowie Unterzuckerung bei Welpen. Extrem kleine „Teacup“-Zuchten sind besonders anfällig und abzulehnen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.