🦮 Groß · Naher Osten (u. a. Persien/Arabische Halbinsel)

Saluki: Größe, Gewicht & Charakter

Der Saluki ist ein eleganter, sensibler Windhund mit extremer Sprintgeschwindigkeit, der sicher eingezäunten Freilauf, ruhige, geduldige Führung und wenig Zwang in der Erziehung braucht.

~ Mit Erfahrung
Gewicht Rüde18–27 kg
Gewicht Hündin14–22 kg
Schulterhöhe58–71 cm
GrößenklasseGroß (25–45 kg)
Ausgewachsenmit ca. 18 Monaten
Lebenserwartung12–14 Jahre
AuslastungHoch
HerkunftNaher Osten (u. a. Persien/Arabische Halbinsel)
KlassifikationFCI-Gruppe 10 (Windhunde)
Wesen & Charakter

Der Saluki ist sanft, unabhängig und eher zurückhaltend gegenüber Fremden, dabei aber eng mit seiner Familie verbunden. Er zeigt wenig Unterordnungsbereitschaft im klassischen Sinn und wirkt oft katzenartig eigenständig. Sein extrem hoher Sichtjagdtrieb macht freien Auslauf ohne sichere Umzäunung riskant.

Bewegung & Auslastung

Diese Rasse braucht regelmäßige Möglichkeiten zum freien Rennen auf eingezäuntem Gelände, ergänzt durch ruhige Spaziergänge. Sichtjagd auf kleine Tiere wie Hasen ist tief verwurzelt und lässt sich kaum abtrainieren. Zwischen den Sprints ist der Saluki überraschend ruhig und entspannt in der Wohnung.

Pflege

Das feine, seidige Fell benötigt nur mäßige Pflege, regelmäßiges Bürsten reicht meist aus. Die dünne Haut und der geringe Körperfettanteil machen die Rasse kälteempfindlich, ein Mantel im Winter ist sinnvoll. Der schlanke Körperbau mit sichtbaren Rippen ist rassetypisch und kein Zeichen von Unterernährung.

Für Anfänger geeignet?

Für Einsteiger ist der Saluki nur bedingt geeignet, da sein unabhängiges Wesen und der starke Jagdtrieb Erfahrung im Umgang mit Windhunden erfordern. Ein sicher eingezäunter Garten oder Zugang zu Freilaufflächen ist praktisch unverzichtbar. Halter, die sanfte statt dominante Führung bevorzugen, kommen mit der Rasse gut zurecht.

Gesundheit & typische Krankheiten

Rassetypisch beschrieben sind eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Anästhetika und Insektiziden aufgrund des geringen Körperfettanteils sowie eine Neigung zu Herzrhythmusstörungen. Als Windhund mit tiefem Brustkorb besteht ein gewisses, wenn auch geringeres Magendrehungsrisiko als bei Molosserrassen. Vor Narkosen sollte der Tierarzt auf die Windhund-Physiologie hingewiesen werden.

Passt zu: Ruhige, erfahrene Windhundhalter mit sicher eingezäuntem Grundstück

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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.