🦮 Groß · Russland (Sibirien)
Ausdauernder, freiheitsliebender Schlittenhund mit sehr hohem Bewegungsbedarf und starkem Fluchttrieb, der ein sicher eingezäuntes Grundstück und erfahrene Führung braucht.
Der Siberian Husky gilt als freundlich, gesellig und wenig aggressiv gegenüber Menschen, dabei aber eigenständig und wenig auf klassischen Gehorsam ausgelegt. Wegen seines ausgeprägten Jagd- und Fluchttriebs ist er bei Kleintieren und ohne Zaun eine Herausforderung.
Diese Rasse braucht sehr viel Bewegung, idealerweise über Zughundesport wie Canicross, Bikejöring oder Schlittentraining. Reine Spaziergänge reichen für die Auslastung meist nicht aus.
Das dichte Doppelfell haart zweimal jährlich stark und muss in dieser Zeit täglich gebürstet werden, sonst reicht wöchentliches Bürsten. Trimmen oder Scheren ist bei dieser Rasse nicht angezeigt, da das Fell für Isolation sorgt.
Der starke Fluchttrieb, die Eigenständigkeit und der enorme Bewegungsbedarf überfordern die meisten Ersthundehalter. Ohne sicheren Zaun und viel Zeit für Auslastung ist die Haltung riskant und häufig unbefriedigend für Hund und Halter.
Rassetypisch sind Hüftdysplasie (HD), progressive Retinaatrophie (PRA) sowie juvenile Katarakt und Hornhautdystrophie. Regelmäßige Augenuntersuchungen beim Züchter und Tierarzt werden empfohlen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.