🦮 Groß · Ungarn
Sensibler, extrem menschenbezogener Vorstehhund, der ständige Nähe sucht und ohne intensive Auslastung schnell unruhig wird.
Der Vizsla ist anhänglich bis zur Anhänglichkeit-Extremform, sanft im Wesen und gegenüber Fremden meist freundlich statt misstrauisch. Er sucht permanent Körperkontakt zu seinen Menschen und verträgt Alleinsein nur schlecht.
Die Rasse hat einen außergewöhnlich hohen Bewegungsbedarf und braucht neben langen Läufen auch Vorsteh- oder Apportierarbeit als geistige Auslastung. Unzureichende Beschäftigung führt häufig zu Trennungsangst und Zerstörungsverhalten.
Das kurze, glatte Fell ist pflegeleicht und braucht nur gelegentliches Bürsten. Wegen der dünnen Haut und des geringen Fettanteils ist der Vizsla kälte- und wetterempfindlich.
Der enorme Bewegungsbedarf und die ausgeprägte Bindungsintensität überfordern viele Einsteiger, weshalb Erfahrung mit aktiven Jagdhunderassen von Vorteil ist. Lange Alleinzeiten verträgt der Vizsla grundsätzlich nicht gut.
Rassetypisch beschrieben sind Hüftdysplasie, Epilepsie, Schilddrüsenunterfunktion sowie ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krebsarten wie das Lymphosarkom. Regelmäßige tierärztliche Vorsorgeuntersuchungen werden empfohlen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.