🦮 Groß · England (Vereinigtes Königreich)
Seltener, großer britischer Schwimm- und Nasenjagdhund mit zottigem Fell, der ursprünglich zur Otterjagd in Flüssen und Bächen gezüchtet wurde und dabei ausdauernd arbeitete.

Otterhounds sind gutmütige, unabhängige Meutehunde mit tiefem Bellen und ausgeprägtem Spürsinn, der ihre eigenwillige Ader immer wieder durchscheinen lässt. Sie gelten als freundlich, aber wenig gehorsamsversessen.
Als Nasenhund folgt der Otterhound stundenlang Fährten und braucht viel Auslauf, idealerweise am Wasser, sowie Beschäftigung für die Nase. Reine Kurzspaziergänge werden der Rasse nicht gerecht.
Das raue, dichte Doppelfell verfilzt leicht und muss wöchentlich gebürstet werden, gelegentliches Trimmen erhält die Struktur. Die Rasse liebt Wasser und sollte danach gründlich getrocknet werden.
Die extrem seltene, sture und meutetreue Rasse erfordert erfahrene Hundehalter mit Geduld für langwierige Ausbildung; der Rückruf bleibt lebenslang eine Herausforderung.
Als großer, tiefbrüstiger Hund ist der Otterhound anfällig für Magendrehung, zudem kommen Hüft- und Ellbogendysplasie vor. Die kleine, stark eingeschränkte Zuchtpopulation erschwert genetische Vielfalt.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.