🦮 Groß · China
Distanzierter, katzenartig eigenständiger Wachhund mit dichtem Doppelfell, der eine konsequente, ruhige Führung schätzt statt überschwänglicher Nähe zu Fremden.

Der Chow-Chow gilt als reserviert, unabhängig und wenig anhänglich gegenüber Fremden, bindet sich aber eng an seine Bezugsperson. Er ist ruhig und würdevoll im Auftreten, verteidigt sein Revier aber mit ausgeprägtem Wachtrieb.
Der Bewegungsbedarf ist moderat; tägliche Spaziergänge in ruhigem Tempo genügen, exzessiver Sport ist wegen des dichten Fells und der Gelenke nicht empfehlenswert. Hitze wird aufgrund des dichten Unterfells schlecht vertragen.
Das doppelte, dichte Fell erfordert mehrmals wöchentliches Bürsten, während des Fellwechsels täglich. Die tief liegenden Augen und Hautfalten am Kopf sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Für Anfänger eher nicht geeignet, da die eigenständige, distanzierte Wesensart konsequente, erfahrene Erziehung erfordert. Fehlende frühe Sozialisierung kann zu ausgeprägtem Misstrauen gegenüber Fremden führen.
Rassetypisch sind Entropium (Einrollen der Augenlider), Hüftdysplasie und Kreuzbandprobleme; die kurze, steife Beinstellung begünstigt zudem Gangbildstörungen. Augen und Gelenke sollten regelmäßig tierärztlich kontrolliert werden.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.