🦮 Groß · Vereinigte Staaten (Alaska)
Kräftiger nordamerikanischer Schlittenhund mit ausgeprägtem Rudeltrieb, der viel Bewegung, sicheres Grundstück und klare Führung braucht.
Der Alaskan Malamute ist freundlich, gesellig und wenig territorial gegenüber Menschen, gegenüber anderen Hunden kann er jedoch dominant auftreten. Er wurde als Schlittenhund für schwere Lasten gezüchtet und zeigt entsprechend hohe Ausdauer.
Der Bewegungsbedarf ist sehr hoch, die Rasse braucht täglich intensive Auslastung wie Zughundesport, ausgedehntes Laufen oder Wandern. Ohne ausreichende Beschäftigung neigt sie zu destruktivem Verhalten und Ausbruchsversuchen.
Das dichte Doppelfell haart saisonal stark und muss während des Fellwechsels täglich gebürstet werden, ansonsten reicht wöchentliche Pflege. Die Rasse ist an kaltes Klima angepasst und empfindlich gegenüber Hitze.
Für Einsteiger eher ungeeignet, da die Kombination aus hohem Bewegungsbedarf, Sturheit und Fluchttrieb erfahrene Führung erfordert. Zudem neigt die Rasse zu Übergewicht, weshalb kontrollierte Portionen wichtig sind.
Rassetypisch sind Hüftdysplasie, Magendrehung wegen der tiefen Brust sowie eine erbliche Zwergwuchsform (chondrodysplasia) und Hypothyreose. Zuchttiere sollten auf Hüften und die Zwergwuchs-Genvariante getestet werden.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.