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Ist Zuckerfreie Bonbons giftig für Hunde?

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Verdacht auf Vergiftung? Rufe sofort deinen Tierarzt, die nächste Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an, auch nachts.
Zuckerfreie Bonbons, giftig für Hunde
Was es ist & warum es gefährlich ist

Xylit wird aus Birkenholz oder Maiskolben gewonnen, schmeckt zuckersüß, liefert aber kaum Kalorien, weshalb es in zuckerfreien Bonbons und Drops häufig als Hauptsüßungsmittel eingesetzt wird. Weil Bonbons meist einzeln und in kleinem Volumen verzehrt werden, kann die Xylit-Konzentration pro Stück deutlich höher liegen als bei anderen xylithaltigen Produkten wie Kaugummi. Im Dünndarm des Hundes wird die Substanz sehr schnell aufgenommen und löst dort, anders als beim Menschen, über eine direkte Stimulation der Bauchspeicheldrüsen-Betazellen eine überschießende Insulinausschüttung aus. Da handelsübliche Verpackungen die tatsächliche Xylitmenge pro Bonbon meist nicht angeben, lässt sich die aufgenommene Dosis im Vergiftungsfall oft nur grob schätzen, was die Einschätzung des Risikos erschwert.

Symptome einer Vergiftung

Zuckerfreie Bonbons werden sehr häufig mit Xylit gesüßt, das bei Hunden eine massive Insulinausschüttung aus der Bauchspeicheldrüse auslöst, ganz anders als beim Menschen, bei dem Xylit kaum Insulinfreisetzung bewirkt. Dadurch kann es bereits innerhalb von 15 bis 60 Minuten zu einer lebensgefährlichen Unterzuckerung mit Schwäche, Zittern und im schweren Fall Krämpfen kommen. Bei größeren Mengen ist zusätzlich innerhalb von ein bis drei Tagen ein akutes Leberversagen möglich, das die eigentliche Lebensgefahr dieser vermeintlich harmlosen Süßigkeiten ausmacht. Da der Xylitgehalt auf der Verpackung oft nicht eindeutig angegeben ist, sollte im Zweifel immer vom ungünstigsten Fall ausgegangen werden. Die Zutatenliste sollte sofort geprüft und bei Xylit oder unklarer Angabe umgehend ein Tierarzt kontaktiert werden.

🚨 Was hilft im Notfall

Zutatenliste prüfen! Bei Xylit sofort Tierarzt.

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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Im Zweifel immer den Tierarzt kontaktieren.