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Ist Koffein giftig für Hunde?

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Koffein, giftig für Hunde
Was es ist & warum es gefährlich ist

Koffein ist wie Theobromin ein Methylxanthin und findet sich in Kaffee, Tee, Energydrinks, Guarana sowie in manchen Schmerzmitteln und Diätpillen, die besonders konzentrierte Mengen enthalten können. Der Abbau erfolgt beim Hund über dasselbe Leberenzym, CYP1A2, das auch Theobromin verstoffwechselt und bei Hunden im Vergleich zum Menschen langsamer arbeitet, zusätzlich mit einer ausgeprägten genetischen Variabilität durch unterschiedliche Genkopienzahlen zwischen einzelnen Hunden. Werden Koffein und Theobromin gleichzeitig aufgenommen, etwa durch mit Schokolade überzogene Kaffeebohnen, verstärken sich die Wirkungen der beiden verwandten Substanzen gegenseitig. Konzentrierte Koffeinquellen wie Tabletten, Pulver oder Energydrink-Konzentrat enthalten pro Gramm ein Vielfaches der Menge, die in Kaffee oder Tee steckt, wodurch schon kleine verschluckte Mengen relevant werden können.

Symptome einer Vergiftung

Koffein gehört wie Theobromin zur Gruppe der Methylxanthine und wirkt bei Hunden deutlich stärker als beim Menschen, da der Abbau über die Leber wesentlich langsamer verläuft. Es blockiert Adenosin-Rezeptoren im Gehirn und am Herzen, wodurch das zentrale Nervensystem und der Herzmuskel überstimuliert werden. Bereits 20 bis 30 Minuten nach der Aufnahme können Unruhe, Zittern und Herzrasen auftreten, bei höheren Dosen folgen Krämpfe, Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen. Besonders kritisch sind konzentrierte Quellen wie Kaffeesatz, Energydrinks oder Koffeintabletten, da hier schon kleine Mengen die toxische Schwelle überschreiten.

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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Im Zweifel immer den Tierarzt kontaktieren.