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Ist Sauerampfer giftig für Hunde?

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Sauerampfer, giftig für Hunde
Was es ist & warum es gefährlich ist

Sauerampfer (Rumex acetosa) ist ein in Wiesen und Gärten verbreitetes Wildkraut, dessen typisch säuerlicher Geschmack von einem hohen Gehalt an Oxalsäure beziehungsweise löslichen Oxalatsalzen in den Blättern stammt. Der Wirkmechanismus entspricht dem von Rhabarberblättern: Oxalat bindet Kalzium zu unlöslichen Kristallen, senkt dadurch den Blutkalziumspiegel und kann sich in den Nierenkanälchen ablagern. Anders als bei kultiviertem Gemüse ist die aufgenommene Menge bei frei grasenden Hunden schwer einzuschätzen, da sie größere Mengen wild wachsender Blätter fressen können, ohne dass der Halter es bemerkt. Die Datenlage zur tatsächlichen Vergiftungshäufigkeit bei Hunden ist dünn, das Wirkprinzip selbst gilt jedoch als wissenschaftlich gesichert.

Symptome einer Vergiftung

Sauerampfer verdankt seinen sauren Geschmack einem hohen Gehalt an Oxalsäure, die im Körper Kalzium bindet und schwer lösliche Kalziumoxalat-Kristalle bildet. Bei einmaligem Fressen größerer Mengen kann dies innerhalb weniger Stunden zu Erbrechen und Durchfall führen, da die Pflanze zusätzlich den Magen-Darm-Trakt reizt. Wird Sauerampfer dagegen wiederholt oder über längere Zeit in größeren Mengen aufgenommen, können sich die Kalziumoxalat-Kristalle in den Nieren ablagern und langfristig Nierensteine begünstigen. Besonders gefährdet sind Hunde, die regelmäßig Zugang zu Wiesen mit viel Sauerampfer haben.

🚨 Was hilft im Notfall

Tierarzt kontaktieren.

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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Im Zweifel immer den Tierarzt kontaktieren.