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Ist Rohe Eier (regelmäßig) giftig für Hunde?

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Rohe Eier (regelmäßig), giftig für Hunde
Was es ist & warum es gefährlich ist

Rohes Eiklar enthält das Glykoprotein Avidin, das im Darm mit sehr hoher Bindungsstärke an das B-Vitamin Biotin koppelt und dadurch dessen Aufnahme über die Darmschleimhaut blockiert. Biotin wird für den Aufbau von Keratin in Haut und Fell sowie für mehrere Schritte des Fettstoffwechsels benötigt, sodass ein anhaltender Mangel sich vor allem an Haut und Fell zeigen kann. Da rohes Eigelb selbst reichlich Biotin liefert, betrifft der Effekt in der Praxis vor allem eine einseitige, dauerhafte Fütterung von rohem Eiklar ohne Eigelb, während ganze rohe Eier den Biotinverlust größtenteils ausgleichen. Die klinische Relevanz dieses Mechanismus bei Hunden ist im Vergleich zu Geflügel und Labortieren schwächer dokumentiert, weshalb die Warnung vor allem als theoretisch gut begründete Vorsichtsmaßnahme bei regelmäßiger, einseitiger Fütterung zu verstehen ist.

Symptome einer Vergiftung

Rohes Eiklar enthält das Protein Avidin, das Biotin, ein für Haut und Fell wichtiges B-Vitamin, im Darm bindet und dessen Aufnahme blockiert. Bei regelmäßiger Fütterung über Wochen bis Monate kann sich dadurch ein schleichender Biotinmangel entwickeln, der sich in stumpfem Fell, Hautproblemen und Haarausfall zeigt. Zusätzlich können rohe Eier mit Salmonellen oder anderen Keimen belastet sein, die beim Hund Erbrechen und Durchfall auslösen und über den Kot auch Menschen im Haushalt gefährden können. Wird das Ei gekocht statt roh gefüttert, entfällt das Biotin-Risiko weitgehend, da Hitze das Avidin inaktiviert. Ein gelegentliches rohes Ei ist meist unproblematisch, zur Gewohnheit sollte es aber nicht werden.

🚨 Was hilft im Notfall

Gelegentlich meist okay. Regelmäßig vermeiden.

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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Im Zweifel immer den Tierarzt kontaktieren.