🍫 Lebensmittel · Gefahr mittel
Rhabarber ist der Stängel- und Blattstiel liefernde Teil der Pflanze Rheum rhabarbarum, wobei ausschließlich die Blätter in hoher Konzentration Oxalsäure sowie Anthrachinon-Glykoside enthalten, während die kulinarisch genutzten Stängel davon nur geringe Mengen aufweisen. Die Oxalsäure bindet im Körper freies Kalzium zu schwer löslichen Kalziumoxalat-Kristallen, wodurch der Blutkalziumspiegel sinkt und sich zugleich Kristalle in den Nierenkanälchen ablagern können, was das Risiko einer akuten Nierenschädigung erhöht. Die Anthrachinon-Glykoside wirken zusätzlich reizend abführend auf die Darmschleimhaut. Da Blätter bitter und sauer schmecken, nehmen Hunde in der Praxis selten große Mengen auf, weshalb schwere Vergiftungen selten dokumentiert sind, das grundsätzliche Risiko bei tatsächlichem Verzehr größerer Blattmengen aber real und wissenschaftlich gut belegt ist.
Rhabarberblätter enthalten in hoher Konzentration Oxalsäure sowie Anthrachinon-Glykoside, während die Stängel deutlich weniger dieser Stoffe, aber ebenfalls Oxalsäure enthalten. Oxalsäure bindet im Körper Kalzium zu schwer löslichen Kalziumoxalat-Kristallen, was den Kalziumspiegel im Blut senken und die feinen Kanälchen der Nieren schädigen kann. Die Anthrachinone in den Blättern wirken zusätzlich stark abführend und reizen die Darmschleimhaut, weshalb schon nach kurzer Zeit Erbrechen und Durchfall auftreten können. Da vor allem die Blätter gefährlich sind, ist bei einem Hund, der ausschließlich rohe Stängel gefressen hat, meist mit milderen Symptomen zu rechnen.
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