🦮 Groß · Australien
Der Labradoodle ist die ursprünglich in Australien für Allergiker gezüchtete Kreuzung aus Pudel und Labrador Retriever mit freundlichem, aktivem Wesen.

Labradoodles sind meist freundlich, aufgeweckt und menschenbezogen, sie vereinen die Verspieltheit des Labradors mit der Intelligenz des Pudels. Als Kreuzung ohne festen Zuchtstandard variieren Wesen und Erscheinungsbild je nach Generation und Elterntieren, F1-Hunde sind in ihren Eigenschaften unberechenbarer als spätere Rückkreuzungen. Die meisten Vertreter sind sozial gegenüber Menschen, Kindern und anderen Hunden.
Der Bewegungsbedarf ist hoch, der Labradoodle braucht tägliche lange Spaziergänge, Spiel und idealerweise Wasserkontakt, da beide Elternrassen ursprünglich Arbeits- und Apportierhunde sind. Ohne ausreichende Auslastung neigen Labradoodles zu Übergewicht und unruhigem Verhalten in der Wohnung.
Das Fell reicht von glatt bis stark gelockt und muss je nach Typ regelmäßig gebürstet und alle sechs bis acht Wochen geschoren werden, um Verfilzung zu vermeiden. Da es keinen einheitlichen Rassestandard gibt, sollten Interessenten beim Züchter gezielt nach Felltyp, Größe und Gesundheitschecks der Elterntiere fragen.
Labradoodles eignen sich meist gut für Ersthundehalter, ihr kooperatives, lernfreudiges Wesen erleichtert die Erziehung. Der hohe Bewegungsdrang und die aufwendige Fellpflege sollten dennoch nicht unterschätzt werden.
Typische Risiken sind Hüftgelenksdysplasie, Ellbogendysplasie und erbliche Augenerkrankungen wie progressive Retinaatrophie, beides Erbe der Elternrassen. Hybridvigor senkt das Risiko mancher Erbkrankheiten statistisch, ersetzt aber keine Gesundheitsuntersuchung der Elterntiere durch den Züchter.
← Zur kompletten Hunderassen-Übersicht (156 Rassen)
Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.