🦮 Groß · USA
Der Goldendoodle ist eine beliebte Kreuzung aus Pudel und Golden Retriever mit freundlichem, verspieltem Wesen und lockigem bis welligem, wenig haarendem Fell.

Goldendoodles gelten als freundlich, verschmust und ausgesprochen menschenbezogen, sie kombinieren die Verspieltheit des Golden Retrievers mit der Cleverness des Pudels. Da es sich um eine Kreuzung ohne einheitlichen Zuchtstandard handelt, können Aussehen und Wesen selbst innerhalb eines Wurfs deutlich variieren, besonders bei F1-Generationen. Die meisten Goldendoodles sind sozial, lernwillig und gegenüber Kindern und anderen Hunden aufgeschlossen.
Der Bewegungsbedarf ist hoch, tägliche ausgiebige Spaziergänge, Spiel und geistige Beschäftigung sind Pflicht, sonst zeigt sich Langeweile in Form von Unruhe oder Zerstörungswut. Viele Goldendoodles begeistern sich für Apportieren, Schwimmen und Hundesport, da beide Elternrassen aktive Arbeitshunde sind.
Das oft lockige, kaum haarende Fell verfilzt ohne regelmäßiges Bürsten schnell und muss alle sechs bis acht Wochen professionell geschoren werden. Da der Goldendoodle keine feststehende Rasse mit einheitlichem Standard ist, unterscheiden sich Felltyp und Pflegeaufwand von Hund zu Hund erheblich, ein seriöser Züchter sollte über die Elterntiere informieren.
Für Ersthundehalter ist der Goldendoodle meist gut geeignet, sein freundliches, kooperatives Wesen macht die Erziehung unkompliziert. Der hohe Bewegungs- und Fellpflegeaufwand sollte trotzdem realistisch eingeplant werden.
Die Gesundheit hängt stark von den Elternrassen ab, typische Risiken sind Hüftgelenksdysplasie, Ellbogendysplasie und erblich bedingte Augenerkrankungen. Hybridvigor kann manche Erbkrankheiten verdünnen, ist aber keine Garantie, seriöse Zuchtstätten lassen beide Elterntiere auf HD, Ellbogen und Augen untersuchen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.