🦮 Groß · Großbritannien
Verspielter, dauerhaft jugendlicher Apportierhund mit sehr freundlichem Wesen und hohem Bewegungsbedarf, bei dem eine erhöhte Krebsanfälligkeit rassetypisch beachtet werden sollte.
Der Flat-Coated Retriever gilt als besonders freundlich, kontaktfreudig und kaum aggressiv, gegenüber Menschen und anderen Hunden gleichermaßen. Er bleibt im Wesen oft bis ins hohe Alter verspielt und jugendlich.
Die Rasse braucht tägliche, ausgedehnte Bewegung sowie Apportier- und Dummyarbeit, um die typische Arbeitsfreude auszuleben. Ohne ausreichende Beschäftigung neigt sie zu ungestümem, aufgedrehtem Verhalten.
Das mittellange, glatte bis leicht gewellte Fell muss regelmäßig gebürstet werden, um Verfilzungen besonders an Ohren und Rute zu vermeiden. Der Fellwechsel im Frühjahr und Herbst erfordert etwas mehr Aufwand.
Das freundliche, fehlerverzeihende Wesen spricht für Einsteiger, der hohe Bewegungsbedarf und die lange jugendliche Phase erfordern jedoch Geduld und viel Zeit für Beschäftigung.
Die Rasse zeigt eine überdurchschnittlich hohe Krebsrate, insbesondere histiozytäres Sarkom und Hämangiosarkom, was sich auf die vergleichsweise niedrige Lebenserwartung auswirkt. Zusätzlich kommen Hüftdysplasie (HD), Ellbogendysplasie (ED) und progressive Retinaatrophie (PRA) vor.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.