🦮 Groß · Italien
Italienischer Hütehund mit markantem, verfilztem Zottelfell, der über Jahrhunderte zum eigenständigen Führen großer Schafherden in den Alpen gezüchtet wurde.

Der Bergamasker ist ruhig, geduldig und sehr an seine Familie gebunden, gegenüber Fremden aber reserviert und wachsam. Als eigenständig arbeitender Hütehund denkt er gerne selbst mit, statt jeder Anweisung blind zu folgen.
Er braucht regelmäßige geistige Auslastung und Aufgaben, klassisches Dauerlaufen ist ihm weniger wichtig als Kopfarbeit. Ohne Beschäftigung kann sich sein Hüteinstinkt in unerwünschtem Verhalten wie dem Hüten von Familienmitgliedern äußern.
Das charakteristische Fell verfilzt sich natürlich zu schützenden Zotteln und wird nicht gebürstet, sondern von Hand in Strähnen gezogen, was Fachwissen erfordert. Die Fellbildung dauert rund zwei Jahre und ist pflegeintensiver, als es auf den ersten Blick scheint.
Die besondere Fellpflege und der eigenständige, wachsame Charakter machen die Rasse eher für erfahrene Halter geeignet, die sich intensiv mit der Fellstruktur befassen wollen.
Die Rasse gilt als robust mit vergleichsweise wenigen Erbkrankheiten, Hüftdysplasie kommt jedoch gelegentlich vor. Durch das dichte Fell muss die Haut regelmäßig auf Hautprobleme kontrolliert werden.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.