🦮 Groß · USA
Der American Bully ist eine junge, in den USA aus dem American Pit Bull Terrier und verwandten Rassen entwickelte kompakte, extrem muskulöse Begleithundrasse, die in mehreren Größenklassen gezüchtet wird.

Trotz seines wehrhaften Erscheinungsbilds gilt der American Bully in seriösen Zuchtlinien als menschenbezogen, verspielt und in der Regel wenig aggressiv gegenüber Menschen. Der Umgang mit fremden Hunden kann je nach Sozialisation variieren.
Der Bewegungsbedarf ist im Vergleich zu seiner Erscheinung moderat, regelmäßige Spaziergänge und Spielzeiten reichen meist aus. Aufgrund der kompakten, schweren Statur ist auf Überlastung der Gelenke sowie auf Hitzeempfindlichkeit zu achten.
Das kurze Fell ist pflegeleicht, Hautfalten sollten je nach Ausprägung regelmäßig kontrolliert werden. Bei Tieren mit stark verkürzter Nase oder ausgeprägten Falten ist besondere Aufmerksamkeit bei Hitze und Anstrengung geboten.
Wegen seiner Kraft, teils bestehender rechtlicher Einordnung als Listenhund und teils brachyzephaler Zuchtmerkmale ist der American Bully für Ersthundehalter eher nicht geeignet. Ein informierter, konsequenter Halter mit Wissen über gesunde Zuchtlinien ist wichtig.
Durch die extreme Zuchtausrichtung auf Muskelmasse und einen gedrungenen Körperbau kommen Hüft- und Ellbogengelenksdysplasie sowie orthopädische Probleme gehäuft vor. Bei Linien mit stark verkürzter Schnauze können zudem Atemprobleme im Sinne eines brachyzephalen Syndroms und Hautfaltenentzündungen auftreten.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.