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Ist Ätherische Öle (Teebaumöl etc.) giftig für Hunde?

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Verdacht auf Vergiftung? Rufe sofort deinen Tierarzt, die nächste Tierklinik oder den tierärztlichen Notdienst an, auch nachts.
Ätherische Öle (Teebaumöl etc.), giftig für Hunde
Was es ist & warum es gefährlich ist

Ätherische Öle wie Teebaumöl (Melaleuca) sind hochkonzentrierte Pflanzenextrakte mit einer Vielzahl an Terpenverbindungen, die sowohl oral als auch über die Haut sehr schnell aufgenommen werden. Sie wirken vor allem neurotoxisch und werden über die Leber verstoffwechselt, weshalb bei größeren Mengen auch Leberschäden möglich sind; laut ASPCA können bereits 7 bis 8 Tropfen reines, hundertprozentiges Teebaumöl bei einem Hund ernsthafte Vergiftungserscheinungen auslösen. Auch die Haut nimmt ätherische Öle gut auf, sodass unverdünnte Anwendung auf dem Fell ebenfalls zu einer Vergiftung führen kann. Andere ätherische Öle wie Pfefferminz- oder Zimtöl bergen ähnliche, teils aber schwächer belegte Risiken, verlässliche Dosisangaben fehlen für die meisten Sorten.

Symptome einer Vergiftung

Bei oraler Aufnahme oder nach großflächigem Hautkontakt zeigen sich Erbrechen, vermehrter Speichelfluss und Muskelschwäche, häufig begleitet von Koordinationsstörungen, Zittern und einem insgesamt benommenen, teilnahmslosen Zustand. Bei stärkerer Vergiftung können Verhaltensänderungen, niedrige Körpertemperatur, Atemprobleme und in schweren Fällen Krampfanfälle auftreten. Leber- oder Nierenschäden zeigen sich meist erst mit einigen Tagen Verzögerung durch Appetitlosigkeit, Mattigkeit oder Gelbfärbung der Schleimhäute und sollten tierärztlich laborchemisch abgeklärt werden.

🚨 Was hilft im Notfall

Tierarzt aufsuchen. Teebaumöl besonders gefährlich!

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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche Beratung. Im Zweifel immer den Tierarzt kontaktieren.