🐕 Mittel · Österreich (Steiermark)
Robuste österreichische Bracke, die gezielt zur Nachsuche und Jagd auf Wildschwein in schwierigem Gelände gezüchtet wurde.

Die Steirische Rauhhaarbracke ist mutig, ausdauernd und Fremden gegenüber eher zurückhaltend bis misstrauisch. Sie ist stark auf ihren Führer fixiert, zeigt bei der Jagd aber einen sehr eigenständigen Arbeitswillen.
Der Jagdtrieb, besonders gegenüber Schwarzwild, ist sehr stark ausgeprägt und macht die Rasse für reinen Familienhundealltag ungeeignet. Sie braucht täglich intensive, am besten jagdliche Beschäftigung und viel Bewegung im Gelände.
Das raue, dichte Fell ist wetterfest und pflegeleicht, gelegentliches Bürsten genügt. Als robuste Arbeitsrasse ist sie unempfindlich gegenüber Wind und Wetter, braucht aber Auslauf abseits von Wohngebieten.
Diese Rasse ist eine spezialisierte Jagdhunderasse und für Anfänger ohne Jagdhintergrund kaum zu empfehlen.
Die Rasse gilt als sehr robust mit wenigen rassetypischen Erbkrankheiten, was auch der noch engen Verbindung zur ursprünglichen Arbeitszucht zu verdanken ist. Hüftdysplasie kommt vereinzelt vor.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.