🐕 Mittel · Japan
Eigenständiger, katzenartig reinlicher Spitz aus Japan mit starkem Willen, der klare, geduldige Führung statt Zwang verlangt.
Der Shiba Inu ist selbstbewusst, misstrauisch gegenüber Fremden und ausgesprochen eigenständig in seinen Entscheidungen. Er bindet sich stark an seine Bezugspersonen, ordnet sich aber nicht unterwürfig unter.
Der Shiba braucht täglich ausgiebige Bewegung und mentale Auslastung, da er bei Unterforderung zu Zerstörungswut oder Ausbruchsversuchen neigt. Der Jagdtrieb erfordert meist dauerhafte Leinenführung in unbekanntem Gelände.
Das doppelte Spitzfell haart stark, besonders während des Fellwechsels zweimal jährlich, und sollte dann täglich gebürstet werden. Ansonsten reinigt sich der Shiba durch sein katzenartiges Putzverhalten weitgehend selbst.
Wegen seines ausgeprägten Eigensinns, des Jagdtriebs und der geringen Fehlertoleranz bei der Erziehung nicht für Einsteiger empfohlen. Erfahrung mit dominanten, unabhängigen Rassen ist von Vorteil.
Rassetypisch beschrieben sind Patellaluxation, Hüftdysplasie und die Autoimmunerkrankung Chylothorax sowie ein erhöhtes Allergierisiko der Haut. Regelmäßige orthopädische Kontrollen werden empfohlen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.