🐕 Mittel · Großbritannien
Muskulöser, menschenbezogener Terrier mit hoher Kraft und Ausdauer, der frühe Sozialisierung, konsequente Erziehung und in manchen Bundesländern eine Rasseliste beachten muss.
Der Staffordshire Bullterrier gilt als äußerst menschenbezogen, verspielt und anhänglich, mit traditionell geringer Aggression gegenüber Menschen. Gegenüber anderen Hunden kann er je nach Sozialisierung und Veranlagung konfliktbereiter sein.
Die kräftige, ausdauernde Rasse braucht tägliche intensive Bewegung sowie Zug- und Kraftspiele, Mantrailing oder Hundesport. Ohne körperliche und geistige Auslastung wird überschüssige Energie oft in Unruhe umgesetzt.
Das kurze, glatte Fell ist pflegeleicht und benötigt nur gelegentliches Abbürsten. Hautfalten oder Krallen sollten regelmäßig kontrolliert werden.
Die Kraft, der Muskelaufbau und die in einigen Bundesländern geltende Rasseliste erfordern erfahrene, konsequente Halter mit klarer Führung von Welpe an. Frühe, breite Sozialisierung ist bei dieser Rasse besonders wichtig.
Bekannt sind Hüftdysplasie (HD), Patellaluxation sowie die rassespezifische L-2-Hydroxyglutarazidurie (L-2-HGA), eine erbliche Stoffwechselerkrankung des Nervensystems. Ein Gentest auf L-2-HGA sowie hereditäre Katarakte wird bei Zuchttieren empfohlen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.