🐕 Mittel · Japan
Der Shikoku ist ein eigenständiger japanischer Jagdspitz mit starkem Jagdtrieb, großer Wachsamkeit und einer engen, treuen Bindung an seine Bezugsperson.

Der Shikoku wurde in den japanischen Bergen zur Wildschweinjagd gezüchtet und ist dementsprechend eigenständig, wachsam und mutig. Zu seiner Bezugsperson baut er eine sehr enge, treue Bindung auf, Fremden gegenüber bleibt er jedoch reserviert und zurückhaltend.
Diese Rasse braucht viel tägliche Bewegung sowie Gelegenheit, ihren ausgeprägten Jagdtrieb und Spürsinn kontrolliert einzusetzen, etwa durch Fährtenspiele. Freilauf sollte wegen der Jagdneigung und Fluchtgefahr nur auf sicher eingezäuntem Gelände erfolgen.
Das dichte Spitz-Doppelfell wechselt zweimal jährlich stark und braucht während dieser Zeit tägliches Bürsten, sonst reicht wöchentliche Pflege.
Der starke Jagdtrieb und die eigenständige, ursprüngliche Jagdhund-Persönlichkeit machen diese seltene Rasse eher zu einer Wahl für erfahrene Halter als für Einsteiger.
Der Shikoku gilt als robuste, gesunde Rasse mit wenigen bekannten Erbkrankheiten, vereinzelt kommt Hüftdysplasie vor.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.