🐕 Mittel · China
Eigenständiger chinesischer Wachhund mit typischer Faltenhaut, der wegen gesundheitlicher Besonderheiten erfahrene Halter und aufmerksame Pflege braucht.
Der Shar-Pei ist ruhig, unabhängig und seiner Familie treu ergeben, gegenüber Fremden jedoch oft reserviert bis misstrauisch. Er zeigt einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und benötigt frühe, konsequente Sozialisation.
Der Bewegungsbedarf ist moderat, tägliche Spaziergänge in gemäßigtem Tempo genügen in der Regel. Wegen der kurzen Nase und der Faltenhaut sollte Anstrengung bei Hitze vermieden werden.
Die charakteristischen Hautfalten müssen regelmäßig gereinigt und trocken gehalten werden, um Entzündungen vorzubeugen, besonders im Kopf- und Rutenbereich. Das raue, kurze Fell braucht dagegen wenig Pflege.
Für Einsteiger eher ungeeignet, da die Rasse zu einer erblichen Fiebersyndrom-Erkrankung neigt und konsequente, erfahrene Führung braucht. Die Hautfaltenpflege erfordert zudem regelmäßige tierärztliche Aufmerksamkeit.
Rassetypisch ist das familiäre Shar-Pei-Fieber (FSF) mit wiederkehrenden Fieberschüben und Amyloidose-Risiko, außerdem Hautfaltendermatitis und Entropium (nach innen gerolltes Augenlid). Regelmäßige tierärztliche Kontrolle von Haut und Augen wird empfohlen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.