🐕 Mittel · Kanada (Nova Scotia)
Kleinster Retriever mit auffälligem Lockverhalten zum Anlocken von Wasservögeln, der viel Beschäftigung und Wasserzugang braucht.
Der Toller ist aufmerksam, verspielt und arbeitsfreudig, gegenüber Fremden anfangs oft zurückhaltend. Er bindet sich eng an seine Familie und zeigt beim namensgebenden Tolling-Spiel ein ausgeprägtes Beuteverhalten.
Die Rasse braucht sehr viel Bewegung, idealerweise mit Schwimmgelegenheit sowie Apportier- oder Dummyarbeit als Auslastung. Ohne ausreichend Beschäftigung neigt der Toller zu Übersprungshandlungen und Nervosität.
Das wasserabweisende, mittellange Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, besonders nach dem Schwimmen. Nach dem Baden empfiehlt sich eine Kontrolle der Ohren, da Wasser Entzündungen begünstigen kann.
Wegen des hohen Bewegungs- und Beschäftigungsbedarfs eher für aktive, erfahrene Halter mit Zugang zu Gewässern geeignet. Sensible Wesenszüge erfordern einfühlsame statt harte Erziehungsmethoden.
Rassetypisch beschrieben sind Autoimmunerkrankungen wie die steroidsensible Meningitis-Arteriitis (SRMA), Schilddrüsenunterfunktion sowie Hüftdysplasie und progressive Retinaatrophie (PRA). Zuchtverbände empfehlen entsprechende Gesundheitstests vor der Verpaarung.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.