🐕 Mittel · Deutschland
Vielseitiger jagdlicher Vorstehhund mit sehr hohem Bewegungs- und Arbeitsbedarf, der ohne regelmäßigen jagdlichen oder sportlichen Einsatz schnell unausgeglichen und schwer führbar wird.
Der Kleine Münsterländer ist aufmerksam, arbeitsfreudig und eng auf seinen Führer bezogen. Er zeigt ausgeprägten Jagdtrieb und braucht eine Aufgabe, um zufrieden zu sein.
Diese Rasse benötigt mehrstündige, anspruchsvolle Bewegung und idealerweise jagdliche oder jagdähnliche Aufgaben wie Fährten- oder Apportierarbeit. Reine Spaziergänge genügen ihm langfristig nicht.
Das mittellange, wetterfeste Fell braucht regelmäßiges Bürsten, besonders an Ohren und Läufen, wo sich Unterholz und Schmutz verfangen. Nach der Jagd sollten Ohren und Pfoten kontrolliert werden.
Der Kleine Münsterländer ist für Einsteiger ungeeignet, da sein ausgeprägter Jagdtrieb und Bewegungsbedarf jagdliche Führung oder sehr erfahrene Sporthalter voraussetzen. Ohne artgerechte Auslastung entwickelt er Verhaltensprobleme.
Rassetypisch beschrieben sind Hüftgelenksdysplasie sowie progressive Retinaatrophie. Ellbogendysplasie kommt ebenfalls vor, weshalb Zuchtuntersuchungen der Gelenke empfohlen werden.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.