🐕 Mittel · England
Der Harrier ist ein kompakter englischer Laufhund, der ursprünglich in Meuten zur Hasenjagd zu Pferd eingesetzt wurde.

Harrier sind freundlich, gesellig und meist gut verträglich mit anderen Hunden, da sie traditionell im Meuteverband gehalten wurden. Sie zeigen einen ausgeprägten Jagd- und Spurtrieb und folgen Gerüchen ausdauernd über weite Strecken. Fremden gegenüber sind sie in der Regel unkompliziert und wenig misstrauisch.
Die Rasse braucht sehr viel Bewegung, idealerweise mehrere Stunden täglich, da sie als Laufhund auf Ausdauer gezüchtet wurde. Ohne ausreichend Auslastung neigt der Harrier zu lautem Bellen und Ausbruchsversuchen auf Fährtensuche. Longieren, Fährtenarbeit oder Joggen passen gut zu seinem Bewegungsdrang.
Das kurze, dichte Fell ist pflegeleicht und braucht nur gelegentliches Bürsten. Die Hängeohren sollten regelmäßig auf Sauberkeit kontrolliert werden. Ansonsten ist der Pflegeaufwand gering.
Der enorme Bewegungsbedarf und der starke Jagdtrieb machen den Harrier zu einer Rasse für aktive Halter mit sicherem Grundstück oder viel Zeit für lange Ausläufe. Für reine Stadtwohnungen ohne Laufmöglichkeiten ist er wenig geeignet.
Der Harrier gilt als robuste und gesunde Rasse mit wenigen rassetypischen Erkrankungen, vereinzelt kommt Hüftgelenksdysplasie vor. Regelmäßige Bewegung hält die Rasse meist bis ins hohe Alter fit.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.