🐕 Mittel · Schweden
Schwedischer Meutehund mit dreifarbigem Fell, außergewöhnlich feiner Nase und ruhigem, ausgeglichenem Wesen, sobald er abseits der Jagd zur Ruhe kommt.

Der Hamiltonstövare ist im Haus ruhig, ausgeglichen und anhänglich, entwickelt draußen aber schnell seine ausgeprägte Fährtenleidenschaft. Als klassischer Meutehund arbeitet er gerne mit anderen Hunden zusammen und ist freundlich gegenüber Menschen. Einmal auf einer Spur, kann er sehr eigenständig und schwer ablenkbar werden.
Die Rasse braucht tägliche, lange Spaziergänge sowie Möglichkeiten zur Nasenarbeit, etwa Fährten- oder Mantrailing-Training. Ohne Beschäftigung seiner feinen Nase wird ihm schnell langweilig. Freilauf sollte wegen der Neigung, einer Spur zu folgen, gut überlegt sein.
Das kurze, dichte Fell ist unkompliziert und braucht nur gelegentliches Bürsten. Die Hängeohren sollten regelmäßig auf Ohrenschmalz und Feuchtigkeit kontrolliert werden. Ansonsten ist die Fellpflege minimal.
Der ausgeprägte Jagd- und Fährteninstinkt macht konsequenten Rückruf und sicheres Freilauftraining notwendig, weshalb Vorerfahrung mit Laufhunden hilfreich ist. Als Familienhund ist er freundlich und geduldig, sofern sein Bewegungsbedarf gedeckt wird. In Deutschland ist die Rasse noch selten, was die Zuchtsuche erschweren kann.
Die Rasse gilt insgesamt als robust, vereinzelt kommt Hüftdysplasie vor. Ohrenentzündungen sind durch die Hängeohren möglich. Regelmäßige Kontrolle bei Züchtern mit HD-Screening ist empfehlenswert.
← Zur kompletten Hunderassen-Übersicht (282 Rassen)
Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.