🐕 Mittel · Frankreich (Typ Pyrénées)
Französischer Vorstehhund mit braunem, kurzem Fell, ausgeglichenem Wesen im Haus und einem ausgeprägten, sanften Arbeitseifer bei der Vorstehjagd auf Feld und im Wasser.

Der Braque Français ist sanft, anhänglich und ausgesprochen menschenbezogen, gilt unter den Vorstehhunden als besonders sensibel. Er verträgt harte Erziehungsmethoden schlecht und reagiert am besten auf Lob und Konsequenz. Im Haus ist er meist ruhig, draußen bei der Arbeit hochkonzentriert.
Als Vorstehhund braucht der Braque Français tägliche, ausgiebige Bewegung sowie Beschäftigung, die seine Nase fordert. Apportieren, Fährtenarbeit oder Feldtraining passen gut zu seinen Anlagen. Ohne artgerechte Auslastung wird er unzufrieden und schwer führbar.
Das kurze, feine Fell ist pflegeleicht und braucht nur gelegentliches Bürsten. Die Hängeohren sollten regelmäßig auf Feuchtigkeit und Schmutz kontrolliert werden, besonders nach der Arbeit im Wasser oder Unterholz. Ansonsten ist der Pflegeaufwand gering.
Wegen seiner Sensibilität und seines Bewegungsbedarfs eignet sich der Braque Français am besten für Halter mit Jagdhunderfahrung oder viel Zeit für Feldarbeit und Training. Grobe Erziehung führt schnell zu Unsicherheit. In Deutschland ist die Rasse außerhalb der Jagdszene noch wenig verbreitet.
Die Rasse gilt als robust und wenig anfällig für rassespezifische Erbkrankheiten. Vereinzelt kommt Hüftdysplasie vor. Wie bei vielen Hängeohr-Rassen sind Ohrenkontrollen sinnvoll.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.