🐕 Mittel · USA
Der Boykin Spaniel ist ein kompakter amerikanischer Wasser- und Stöberhund mit lockigem, meist braunem Fell, gezüchtet für die Wildentenjagd.

Boykin Spaniel sind freundlich, verspielt und eng an ihre Familie gebunden, dabei energiegeladen und arbeitswillig. Als Stöber- und Wasserhund lieben sie das Apportieren und Schwimmen über alles. Fremden gegenüber sind sie meist unkompliziert und aufgeschlossen.
Die Rasse braucht tägliche ausgiebige Bewegung, am liebsten mit Wasserkontakt und Apportierspielen, für die sie ursprünglich gezüchtet wurde. Ohne ausreichende Auslastung werden Boykin Spaniel schnell unruhig oder übermäßig anhänglich. Hundesport wie Dummytraining passt sehr gut zu ihrem Naturell.
Das lockige Fell braucht mehrmals wöchentliches Bürsten und regelmäßiges Trimmen, um Verfilzungen zu vermeiden. Die Hängeohren sollten wegen der Neigung zu Feuchtigkeit häufig kontrolliert und gereinigt werden. Nach dem Schwimmen sollte das Fell gründlich getrocknet werden.
Der ausgeprägte Bewegungsdrang und die Wasserleidenschaft erfordern aktive Halter mit Zugang zu Gewässern oder viel Zeit für Auslastung. Für ruhige Wohnungshaltung ohne Auslauf ist die Rasse weniger geeignet.
Die Rasse gilt als robust, in der Zucht kommen aber vereinzelt Hüftgelenksdysplasie, Augenerkrankungen und die Faktor-VII-Blutgerinnungsstörung vor, auf die seriöse Züchter testen. Ohrenentzündungen sind wegen der Hängeohren und Wasserfreude nicht selten.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.