🐕 Mittel · Frankreich
Der Épagneul Picard ist ein französischer Vorstehhund mit dichtem, wetterfestem Fell, der ursprünglich für die Jagd im Sumpf- und Wasserland gezüchtet wurde.

Der Épagneul Picard ist sanft, anhänglich und ruhiger im Wesen als viele andere Jagdhunde, bleibt aber bei der Arbeit ausdauernd und konzentriert. Er zeigt eine ausgeprägte Vorliebe fürs Stöbern und Apportieren aus dem Wasser. Gegenüber der Familie ist er sehr treu und anpassungsfähig.
Als Stöber- und Wasserhund braucht die Rasse regelmäßigen Zugang zu Wasser und ausgiebige Bewegung, idealerweise mit Apportier- oder Dummy-Training. Tägliche lange Spaziergänge allein reichen für die Auslastung meist nicht aus. Ohne jagdliche oder sportliche Beschäftigung kann die Rasse unterfordert wirken.
Das mittellange, leicht gewellte Fell braucht wöchentliches Bürsten, um Verfilzungen besonders an den Behangohren und Läufen zu vermeiden. Nach dem Schwimmen sollte das Fell gut getrocknet werden. Die Hängeohren sollten regelmäßig auf Feuchtigkeit und Entzündungen kontrolliert werden.
Durch das ausgeglichene Wesen ist der Épagneul Picard zugänglicher als viele Vorstehhunde, der hohe Bewegungs- und Beschäftigungsbedarf erfordert aber aktive Halter mit Bezug zu Jagd oder Wassersport. In Deutschland ist die Rasse sehr selten.
Die Rasse gilt als robust und gesund, vereinzelt kommen Ohrenentzündungen durch die Hängeohren sowie Hüftgelenksdysplasie vor. Regelmäßige Ohrenkontrolle nach dem Baden beugt Problemen vor.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.