🐕 Mittel · Japan
Ursprünglicher japanischer Jagdhund vom Spitz-Typ mit meist weißem Fell, eigenständigem Charakter und ausgeprägtem Jagdtrieb auf Wildschwein in den Bergen Japans.

Der Kishu ist eigenständig, mutig und reserviert gegenüber Fremden, dabei seiner Bezugsperson gegenüber sehr treu und loyal. Als ursprüngliche Rasse zeigt er ausgeprägtes Territorialverhalten und wenig Unterwürfigkeit.
Als Jagdhund für die Wildschweinjagd im Gebirge braucht er viel körperliche Auslastung und mentale Herausforderung, etwa durch Fährtenarbeit oder lange Wanderungen. Reine Kurzspaziergänge genügen ihm nicht.
Das kurze, dichte Fell ist pflegeleicht und braucht nur gelegentliches Bürsten, verliert aber während des Fellwechsels stärker. Ansonsten ist die Fellpflege unkompliziert.
Sein ausgeprägter Eigensinn, die geringe Fremdenfreundlichkeit und der starke Jagdtrieb erfordern erfahrene, konsequente Halter, weshalb die Rasse für Einsteiger ungeeignet ist.
Als ursprüngliche, wenig überzüchtete Rasse gilt der Kishu als robust und gesund, mit nur vereinzelt dokumentierten Erbkrankheiten. Regelmäßige tierärztliche Vorsorge wird dennoch empfohlen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.