🐕 Mittel · Irland
Der Glen of Imaal Terrier ist ein kurzbeiniger irischer Terrier mit enormer Kraft, ausgeprägtem Jagdtrieb und einem ruhigeren, gelasseneren Wesen als die meisten Terrier.
Im Vergleich zu anderen Terriern gilt der Glen of Imaal als gelassener und weniger kläffig, bleibt aber zäh, mutig und eigenwillig. Ursprünglich zur Fuchs- und Dachsjagd sowie als Hofhund gezüchtet, ist der Jagdtrieb gegenüber kleinen Tieren nach wie vor stark ausgeprägt.
Trotz der kurzen Beine braucht die Rasse tägliche, ausdauernde Bewegung und Gelegenheit zum Graben und Erkunden. Wegen des Jagdtriebs sollte Freilauf nur auf sicher eingezäuntem Gelände stattfinden.
Das raue Doppelfell wird traditionell zwei- bis dreimal jährlich getrimmt (Trimmen statt Scheren), dazwischen genügt regelmäßiges Bürsten. Krallen und Ohren sollten routinemäßig kontrolliert werden.
Sturheit, starker Jagdtrieb und die Neigung zum Buddeln erfordern konsequente, geduldige Erziehung; Haushalte mit Kleintieren wie Kaninchen sind ungeeignet.
Die Rasse gilt als robust, in den Zuchtlinien kommen aber Hüftdysplasie, das Auge betreffende PRA sowie eine erblich bedingte Linsenluxation (PLL) vor. Verantwortungsvolle Züchter testen auf diese Erkrankungen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.