🐕🦺 Sehr groß · Großbritannien (England)
Kraftvoller, ruhiger Wach- und Schutzhund mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt, der klare Führung und aufgrund gesundheitlicher Risiken engmaschige tierärztliche Betreuung braucht.

Der Bullmastiff ist ruhig, selbstbewusst und seiner Familie gegenüber sehr anhänglich, gegenüber Fremden zurückhaltend bis wachsam. Sein ausgeprägter Beschützerinstinkt erfordert frühe, konsequente Sozialisierung.
Der Bewegungsbedarf ist moderat; ausgedehnte, aber nicht überanstrengende Spaziergänge sind ausreichend, exzessive Gelenkbelastung im Wachstum sollte vermieden werden. Anstrengung bei Hitze wird wegen des massigen Körperbaus schlecht vertragen.
Das kurze Fell ist pflegeleicht und benötigt nur gelegentliches Bürsten. Hautfalten im Gesicht sollten regelmäßig kontrolliert und trockengehalten werden, ebenso die Ohren.
Für Anfänger eher nicht geeignet, da die Größe, der Schutztrieb und die gesundheitlichen Risiken erfahrene, körperlich souveräne Halter voraussetzen. Konsequente Erziehung ab dem Welpenalter ist unerlässlich.
Molosserassen wie der Bullmastiff neigen zu Hüftdysplasie, Magendrehung und Tumorerkrankungen; die Lebenserwartung liegt vergleichsweise niedrig. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und ein Fütterungsmanagement zur Vorbeugung der Magendrehung werden empfohlen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.