🐕🦺 Sehr groß · Italien
Kräftiger italienischer Schutz- und Wachhund mit ausgeprägtem Territorialverhalten, der konsequente Führung und intensive Sozialisierung braucht.
Der Cane Corso ist ein selbstbewusster, wachsamer Molosser mit ausgeprägtem Beschützerinstinkt gegenüber Familie und Territorium. Er ist seiner Bezugsperson gegenüber loyal und ruhig, Fremden gegenüber jedoch von Natur aus misstrauisch. Ohne konsequente Führung kann sich sein Schutztrieb unerwünscht verstärken.
Der Bewegungs- und Beschäftigungsbedarf ist hoch, tägliche ausgiebige Spaziergänge und geistige Auslastung, etwa durch Unterordnung oder Schutzhundesport, sind notwendig. Unterforderung kann sich in verstärktem Wach- und Territorialverhalten äußern.
Das kurze, dichte Fell ist pflegeleicht und braucht nur gelegentliches Bürsten. Der eigentliche Aufwand liegt in konsequenter Erziehung und Sozialisierung, nicht in der Fellpflege.
Wegen des ausgeprägten Schutz- und Territorialverhaltens gilt der Cane Corso als Rasse für erfahrene Hundehalter, nicht für Einsteiger. Frühe, umfassende Sozialisierung und konsequente Erziehung sind unerlässlich.
Beschrieben sind Hüft- und Ellbogendysplasie sowie durch die Kopfform begünstigte Lidfehlstellungen wie Ektropium oder Entropium. Die tiefe Brust birgt zudem ein Risiko für Magendrehung.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.