🐕 Mittel · Frankreich
Der Barbet ist ein französischer Wasserhund mittlerer Größe mit dichtem, lockigem Fell, der ursprünglich zur Jagd auf Wasservögel gezüchtet wurde und heute vor allem als freundlicher Familienhund gehalten wird.

Der Barbet gilt als freundlich, ausgeglichen und kontaktfreudig, sowohl gegenüber Menschen als auch anderen Hunden. Er ist wasserbegeistert und apportierfreudig, was seine jagdliche Herkunft widerspiegelt.
Der Barbet braucht regelmäßige Bewegung mit Wasserzugang, Apportierspielen oder Hundesport, um körperlich und geistig ausgelastet zu sein. Ohne ausreichende Beschäftigung kann er unruhig werden.
Das lockige, wollige Fell verfilzt ohne regelmäßige Pflege leicht und sollte mehrmals wöchentlich gebürstet sowie alle sechs bis acht Wochen geschoren oder getrimmt werden. Nach dem Baden trocknet das dichte Fell nur langsam.
Mit ausreichend Zeit für Fellpflege und Bewegung ist der Barbet auch für gut vorbereitete Ersthundehalter geeignet, da er als kooperativ und lernwillig gilt. Sein Aktivitätsbedarf sollte dennoch nicht unterschätzt werden.
In der Rasse werden Hüftgelenksdysplasie und vereinzelt Epilepsie beschrieben. Aufgrund der noch überschaubaren Population empfehlen Zuchtverbände Gesundheitsuntersuchungen der Zuchttiere.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.