🐕🦺 Sehr groß · Tibet/China
Massiger tibetischer Wach- und Herdenschutzhund mit stark ausgeprägtem Territorialverhalten, historisch zum eigenständigen Schutz von Herden und Klöstern gezüchtet.
Der Tibet-Mastiff ist unabhängig, territorial und Fremden gegenüber sehr misstrauisch, während er zur eigenen Familie loyal steht. Er trifft Entscheidungen oft eigenständig und ist wenig auf Gehorsam gegenüber Befehlen ausgelegt.
Der Bewegungsbedarf ist moderat, die Rasse ist eher ein bedächtiger Wächter als ein Ausdauersportler. Nachtaktives Wach- und Bellverhalten ist rassetypisch und sollte in der Haltung berücksichtigt werden.
Das sehr dichte, lange Doppelfell erfordert regelmäßiges Bürsten, besonders im ausgeprägten saisonalen Fellwechsel. Wegen der Größe und des Gewichts sollte im Welpenalter auf langsames, kontrolliertes Wachstum geachtet werden.
Für Unerfahrene eher ungeeignet, da der ausgeprägte Herdenschutz- und Territorialtrieb erfahrene, konsequente Führung sowie ausreichend Platz erfordert. Die Rasse ist wegen ihrer Eigenständigkeit nicht auf schnellen Gehorsam trainierbar.
Rassetypisch beschrieben sind Hüft- und Ellbogendysplasie, Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse sowie eine erbliche Form der Hypomyelinisierung bei Welpen. Zuchttiere sollten auf HD/ED geröntgt und Welpen auf neurologische Auffälligkeiten beobachtet werden.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.