🐾 Klein · China
Selbstbewusster, würdevoller Begleithund mit ausgeprägt kurzer Schnauze und langem Fell, der wegen seiner Atmungs- und Augenanatomie besondere Vorsicht bei Hitze und Belastung braucht.
Der Pekinese gilt als selbstbewusst, eigenständig und teils stur, gegenüber seiner Bezugsperson aber sehr anhänglich. Fremden begegnet er häufig reserviert bis misstrauisch.
Der Bewegungsbedarf ist gering; kurze Spaziergänge bei kühlen Temperaturen reichen aus, längere Anstrengung oder Hitze sollte wegen der eingeschränkten Atmung vermieden werden. Treppensteigen und Sprünge belasten zudem den langen Rücken.
Das lange Fell erfordert tägliches Bürsten, um Verfilzungen zu vermeiden. Die Falten um die Nase und die vorstehenden Augen müssen regelmäßig gereinigt und kontrolliert werden.
Für Einsteiger nur mit Einschränkungen geeignet, da die Rasse anfällig für Atemwegs- und Augenprobleme ist und regelmäßige, teils aufwendige Pflege sowie tierärztliche Kontrolle benötigt. Hitzemanagement ist ganzjährig ein zentrales Thema.
Als brachyzephale Rasse ist der Pekinese häufig vom Brachyzephalen Obstruktiven Atemwegssyndrom (BOAS) betroffen; die vorstehenden Augen neigen zu Hornhautverletzungen und Exophthalmus. Die Chondrodystrophie des Rückens erhöht zudem das Risiko für Bandscheibenvorfälle.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.