🐾 Klein · Tibet
Kleiner tibetischer Wachhund mit ausgeprägtem Eigensinn und langem, pflegeintensivem Fell, historisch als Klosterwächter statt als reiner Schoßhund gezüchtet.
Der Lhasa Apso ist selbstbewusst, misstrauisch gegenüber Fremden und weniger anhänglich als andere Kleinhunde. Er zeigt einen ausgeprägten Wachtrieb und meldet Geräusche zuverlässig.
Der Bewegungsbedarf ist gering, kurze Spaziergänge und Spiel in der Wohnung genügen. Geistige Reize durch Schnüffelspiele werden dennoch geschätzt.
Das lange, dichte Fell erfordert tägliches Bürsten bis zur Haut, alternativ wird es in der Praxis oft kurz geschoren. Auch die Augenpartie sollte wegen möglicher Reizungen regelmäßig kontrolliert werden.
Für Einsteiger nur bedingt geeignet, da der eigenständige Charakter klare, geduldige Erziehung verlangt und der Pflegeaufwand des Fells häufig unterschätzt wird. Bei Kurzhaltung des Fells reduziert sich der Aufwand deutlich.
Beschrieben sind vererbte Nierenerkrankung (renale Dysplasie) sowie Keratokonjunktivitis sicca (trockenes Auge) und Patellaluxation. Regelmäßige augenärztliche und nephrologische Kontrollen werden empfohlen.
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Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine tierärztliche oder züchterische Beratung. Wesen und Gesundheit variieren innerhalb jeder Rasse individuell.